Münchner Turmschreiberin

Liebe Leserin, Lieber Leser,

neulich habe ich den Blogbeitrag zur Ankündigung meines Auftritts im Deutschen Theater auf Linkedin geteilt. Viele freundliche Zuschriften und Kommentare generierte der Post. Ein Kommentar war besonders interessant, lobte man mich doch dafür, dass ich in diesen KI-Zeiten noch so viel Leidenschaft in Text und Literatur stecke.

Dieser Kommentar macht mich gerade in diesen Zeiten sehr nachdenklich, denn – ja: KI könnte schon bald Literaten, Texter und auch Illustratoren ersetzen (und noch viel mehr Kunstschaffende). Mich schreckt das nicht ab – im Gegenteil. Sehe ich doch von Menschen gemachte Kunst als etwas Nahbares an. Etwas, das Persönlichkeit hat und uns in den Diskurs bringt. Für mich ist auch das Schreiben von Gedichten eigentlich ein revolutionärer Akt – gerade in diesen Zeiten, in denen KI-Müll die Datenbanken füllt. Aber nun zum eigentlichen Abend im Deutschen Theater. Dieser war sehr unterhaltsam, wenn auch an mancher Stelle etwas zu lang – um ehrlich zu sein. Die SZ hat darüber berichtet und die AZ schrieb gar über die „Aufregung“, denn Rita Falk (die den Poetentaler bekommen hätte sollen) war plötzlich nicht mehr da.

Aber die Frau Haas war da, las ihre Texte, freute sich über das  familiäre Geleit und die schöne Musik an diesem Abend im schönen Silbersaal und die Ehre, nun Münchner Turmschreiberin zu sein.

Mehr von der Lyrik gibt es demnächst.

Eure Heike aus dem [atelierhaas]

 

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