Freutag

Ich starte in den Montag mit Bürokram, Emails, Angebote und Rechnungen schreiben. Während der vergangene Sommer auftragstechnisch so lau wie die Luft dahin schwebte, kommt es jetzt im Herbst richtig dicke. Wie schön! Langsam zahlt sich alles aus, was ich in den letzten Jahren angeschoben und ausbaldowert habe und alleine diese eigenen Pläne umzusetzen, macht unglaublich viel Spaß.

Noch vier Mal schlafen heißt es indes für alle, die mit Spannung den kommenden Freitag erwarten. Denn da startet unser neues Workshopformat für Frauen. Unser? Ja unser, denn für diesen wunderbaren Salon habe ich mit mit Coachine und Hochschuldozentin Katja Stermsek zusammen getan. Falls Ihr Lust habt, mal nachzulesen, was der Scoaching Salon zu bieten hat, dann hüpft doch mal hier rüber >>

Ich sitze hier also und sollte eigentlich an meinem geheimen Geheimprojekt arbeiten, da bekomme ich eine Email von einer der Teilnehmerinnen für den Scoaching Salon. Ihre Email endet mit den Worten: „Bis Freutag dann.“  O, wie schön, denke ich mir dann. Da freut sich jemand auf unseren Salon und unsere irre Mischung aus Achtsamkeit und Sketchnotes. Wir haben außerdem ganz wagemutig um Kooperationen angefragt, die allesamt angenommen wurden. Somit erhält jede Teilnehmerin auch noch ein wunderschönes kleines Wohlfühlpaket mit auf den Weg.

Den Salon bereiten wir am Donnerstag vor, und wer noch Last-Minute-Lust verspührt auf einen tollen Tag voller Achtsamkeit und Sketchnoting, der kann sich noch einen der letzten Plätze ergattern >>

Wir sehn uns dann…am Freutag.

Eure Heike aus  dem [wa]schatelier

 

In den Wehen

Logo_2017_smallHeut möchte ich Euch gerne mein neues Baby zeigen. Es wird am 20.10. in München zur Welt kommen. Ich bekomme es gemeinsam mit Katja. Ja, so ist es. Und wir sind wirklich glücklich zusammen.

Jetzt denkt Ihr vielleicht: Was? Sie verlässt ihren lieben Mann und bekommt mit über 40 noch ein Kind???? Nein, ganz so ist es nicht.

Katja (ihres Zeichens Kulturdesignerin, Coach und Lehrbeauftragte) und ich, wir haben uns Gedanken darüber gemacht, dass es für Frauen nur bedingt passende Workshopformate und Programme gibt. Oft sind die Ausschreibungen gedacht für Frauen, die nach der Babypause wieder zurück in den Job wollen oder einfach für junge Berufseinsteigerinnen. Was aber ist mit jenen, die z.B. zwar immer gearbeitet haben, aber auf Grund der Kinder vielleicht nicht in der Lage waren, das zu machen, was sie wirklich wollten? Oder die Frauen, die eigentlich mit beiden Beinen fest im Leben stehen – auch im Berufsleben – und sich gerne umorientieren würden, aber nicht wissen wie sie das anstellen sollen.

Wir möchten gerne für diese Frauen – und dabei spielt es keine Rolle, ob Mütter oder Nicht-Mütter, ein neues Workshopformat in München etablieren:

Den Scoaching Salon. Der Scoaching Salon soll in Zukunft Workshopraum, Begegenungsstätte und Netzwerkforum werden und wachsen – mit Eurer Hilfe.

Wir starten am 20.10.2017 mit dem ersten Workshop „Achtsamkeit trifft Sketchnotes“ und wollen für 10 Teilnehmerinnen eine Kombination anbieten aus Achtsamkeitsübungen und Sketchnotes. Dabei geht es v.a. darum, sich selbst klarer zu werden, wo frau gerade steht im Leben. Zusätzlich gibt es einen Einstieg in die Basics des Sketchnoting, damit jede sich selbst von ihrer derzeitigen Situation ein Bild machen kann – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Außerdem haben wir schon tolle Partner mit am Start, die den ersten Scoaching Salon sicherlich noch schöner werden lassen.

Wer mehr wissen will über Sketchnotes, Achtsamkeit und den Scoaching Salon, der ist herzlich eingeladen, mal auf unserer Webseite vorbeizuschauen.

Über rege Teilnahme freut sich

Eure Heike [in den Wehen]

Rote-Rosen-Muffel

MuttertagSeit gestern steht das erste Freebie zum Download auf meiner Webseite für Euch zur Verfügung. Eine Dont Stop-Dame ist es, die Ihr Euch bequem ausdrucken und verschenken könnt. Passend zum Muttertag. „Ich denk an dich“ ist der Titel der Illustration.

Ich bin ja ein rote-Rosen-Muffel. Die verschenke ich nicht gerne und bekomme sie auch nicht gerne geschenkt. Daher die Idee, einfach einen lieben Gedanken zu verschenken.

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Ich habe auch ein bisschen herumexperimentiert mit der Zeichnung und war ganz überrascht, dass mein Drucker sogar zerknautschtes Packpapier bedruckt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Sogar als Geschenkpapier.

Also, noch viel Spaß mit der Dame, die mit nur einem Strich gemalt ist. Zum Download gehts hier >>

Freitagsgrüße aus dem [wa]schatelier

sendet Euch Heike

Händchenhalter

img_20161211_173641Spenden sammeln ist gar nicht so einfach. Auch, wenn die Influencer versprechen zu helfen und zu kommen. Denn wenn erst einmal die Influenca zugeschlagen hat, dann wird es eben schwierig.

Es gab also zunächst einmal wenig Zusagen, aber viele Absagen. Und dann stehe ich mit meinen Lieblingsmenschen unter dem Weihnachtskugelhimmel der Galerie Ruzicka und die wunderbare Band Eve macht den Soundcheck.

In diesem Moment wusste ich, dass es ein wunderbarer Nachmittag werden würde. Meine Vögel tanzten auf ihren Ästen und lächelten mich an.

Und dann kamen Händchenhalter und Zupacker, „Natürlich-kommer“ und Zeitanhalter, der weitgereiste Holzkünstler war ebenso da wie die wilde Mutter in ihren schnellen Brexit-Schuhen, Unterstützer eben. Freunde. Familie. Und Leute, die ich gar nicht kannte. Danke.

Von den 10 zur Verfügung gestellten Vögeln wurden 7 versteigert. Es kamen 523 Euro zusammen an diesem Nachmittag. Ich bin sehr glücklich.

Auch die ins Leben gerufene Online-Spenden-Aktion „Charity Birds“ auf der Seite von Ärzte ohne Grenzen nimmt Fahrt auf. Das sportliche Spendenziel von 1000 € liegt in nicht mehr ganz so weiter Ferne wie noch vor einer Woche. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mit einem kleinen Beitrag die Summe nach oben treiben könntet. Aber seht selbst >>

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Anosnsten ist jetzt Endspurt angesagt.

Diese Woche noch einmal Projektvisualisierung und ein Flipchart-Training Modul II. Dann hat meine Cheffin ein Einsehen mit mir und ich darf in den Urlaub gehen. Familien-Zeit steht dann auf dem Progamm.

Es grüßt Euch herzlichst,

Eure – noch immer idealistische – Heike aus dem [wa]schatelier

 

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Die längsten Reisen

Der verregnete Münchner Juli hat mir nicht viel ausgemacht. Aber für einen Sommerurlaub an dänischen Küsten mit Kaminfeuer und Sauna bin ich nicht bereit. Noch nicht.

Die Ankunft am Haus lässt uns staunen und jauchzen (jauchzt man heute eigentlich noch?). Vom Frühstückstisch blickt man direkt auf den Fjord. Die Terrasse vor dem Haus lockt verheißungsvoll mit Frühstück unter dem weiten Himmel. 
Aber der Wind will es anders. 

Nach zwei frostigen Tagen in einer (be)rauschenden Landschaft, kommt der Puls erst mal runter. Das ist gut. Doch am dritten Tag endlich kommt das Wetter zur Ruhe – und das ist besser.

Die Kids surfen am Strand – „die Welle reitet mich“, ruft mein Sohn lachend in den Wind und schiebt die Locken aus dem Gesicht. 

Auch das Surfergirl wirft sich wagemutig in die Fluten. In Gedanken bin ich nirgendwo. Ich bin ganz hier. Und das ist das beste.

Heute ist ein neues Buch dran. Den Simon Becket lege ich verachtend zur Seite, weil der versprochene Thrill ausblieb. Nun widme ich mich Stuckrad-Barres „Panikherz“. Dieses beginnt mit einem wunderbaren Zitat von Jörg Fauser( wer ist das?):

„Die längsten Reisen fangen an, wenn es auf den Straßen dunkel wird.“

In diesem Sinne…Eure Heike

Endspurt

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Auf meinem Chaos herrscht der Arbeitsplatz…ja, genau, so kann man es auch sagen.

Bin schon ganz gaga. An meinem Arbeitsplatz herrscht das Chaos und obwohl die letzte Woche Zeit ließ für Bürokram, hab ich das Gefühl, ich brauche dringend Urlaub.

Das schlechte Wetter im Juli hat mir nicht mal was ausgemacht, denn ich war wirklich beschäftigt. Konnte nicht links, nicht rechts gucken.

Heute kurz in mein geliebtes waschatelier gefahren, um noch ein paar Vögel zu holen. Und da packt mich die Sehnsucht nach der Malerei. Herbst/Winter…wieder, wenn die Malkurse beginnen.

Jetzt wird es Zeit für Natur, Landschaft, Meer und mehr Familie. Dänemark, wir kommen!

Ich wünsch Euch allen schöne Ferien und einen Sommer, der Euch an die Hand nimmt und Euch entlang der Küste begleitet. Und falls mal keine Küste zur Hand ist, wünsch ich Euch einen kalten Sommercocktail in einer lauen Sommernacht. Oder oder…seid übermütig!

Eure Heike im Urlaubsmodus

Hannover vier

Heute beginnen wir im Niedersächsischen Landesmuseum. Wir sollen uns die ausgestopften Tiere zu Gemüte führen und skizzieren. Vorallem die Vögel und Enten. Der erste Vogel, der uns dann am Museum begegnet, ist allerdings eine quietschfidele Taube, die ganz oben auf der Dachrinne sitzt. Zur Begrüßung kackt sie erst mal aus 10 Metern Höhe auf Kollegenequipment und Dozentenhose. Soll ja Glück bringen…

Im Museum entstehen bei allen spannungsreiche Bilder, wir sind im Flow und würden gerne einfach weitermachen. Der Hunger nagt dann gegen 13 Uhr doch an Lust und Laune. Heute mal kein Sushi 🙂 sondern nochmal die Rathauskantine gleich gegenüber.

Später müssen wir uns etwas sputen. Felix hat uns für den Nachmittag eine Bourlesquetänzerin aus Hannover versprochen. Tronicat la Miez wird uns heute Modell stehen.Ein Zauberwesen zwischen den Welten Kunst und Erotik. Es ist ein toller Nachmittag.

Wir kommen ins Schwitzen, denn zum einen müssen wir konzentriert arbeiten, uns ist heiß, dem Modell ist heiß und ganz nebenbei gesagt, sieht sie auch heiß aus.  Aber mein Zebra-Tshirt kann locker mithalten 🙂 Nebenbei gesagt:Das Outfit auf dem Foto ist nicht das „Arbeitsoutfit“ von Tronicat.

Moment des Tages…bei 32 Grad Aussentemperatur im gekühlten Raum bei den Aquarien stehen.

Eure Heike aus dem heißen Hannover

Hannover drei

Heute ist unser erster Schauplatz die Markthalle. Aufgabe: Ausschwärmen und mindestens zwei Doppelseiten im Skizzenbuch füllen. Jeder hat sein Werkzeug am Mann, Hütchen oder Sonnenbrille, um ungestört zeichnen zu können. Wir fühlen uns ein bisschen wie Geheimagenten.

„Du übernimmst den Hinterausgang“, sage ich zu I. und wir beide müssen lachen. Schließlich aber findet jeder seinen Platz und beobachtet und skizziert. Ich verstecke mich etwas hinter M. und P. Die beiden sind wahre Meister und M’s Humor macht mir Freude.

Nach dem Mittagessen in der Rathauskantine, geht es weiter zum Maschteich. OMG – Oh mein Gott. Gebäude zeichnen…nicht mein Ding. Aber immerhin wird zumindest die Skizze was.

Und als die Enten kommen, ruft Felix: „Enten – schnell.“ Und wir malen Enten – schnell.

Alles in allem ein wunderbarer Tag, auch wenn ich mit meinen Ergebnissen nicht ganz zufrieden bin.

Moment des Tages ist die Entdeckung, die ich im Rathaus mache. In der Kuppel der Halle hat es sich ein Herzluftballon gemütlich gemacht. Könnt Ihr ihn sehen? 🙂

Genau hingucken rentiert sich,

Eure Heike aus Hannover

Regensburg 1 1/2

Mittags losgefahren, um dem Verkehr in und um München zu entgehen. Klappt prima. Der Himmel präsentiert sich dramatisch wolkig, ich fahre ins Grüne. Regensburg wartet heute auf mich, morgen wird visualisiert.
Nach der Ankunft, checke ich im Hotel ein, auf meiner Etage begrüßt mich ein riesengroßes Bild. Ich setz mich hin und trink erst mal was.

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Da öffnet die Hausdame plötzlich ohne zu klopfen die Tür.
„Oh“, sagt sie, als sie mich sieht. „Da hat die Rezeption das Zimmer wohl schon frei gegeben. Entschuldigen Sie bitte. Ich wollte es nur noch einmal überprüfen.“
„Also, ich bin da!“, antworte ich ihr lächelnd und sie schließt die Tür schnell wieder.

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Ich fahre zur Location, damit ich weiß, wo ich morgen hin muss. Die TechBase ist brandneu und groß und modern. Innen riecht alles noch ein bisschen nach Farbe.

Dann ab in die Innenstadt von Regensburg, bummeln. Die Bluse mit den Vögel muss natürlich mit. Dann erst mal ein großes Glas Schorle am Domplatz.

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Aber hier gefällts mir nicht ganz so. Ich wandere weiter und finde den Bischofshof. Wow! Schnuckelig, gemütlich. Hier bleib ich.

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Beim Abendessen noch die letzten Sonnenstrahlen mitnehmen und dann das Parkhaus wiederfinden, und das Auto im Parkhaus…und dann versehentlich die Hotelkarte bei der Ausfahrt in den Schrankenkasten schieben. „Karte kann nicht gelesen werden“. Jaaaa doch.

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Für Begegnungen war ich heute nicht gemacht, aber morgen sicher! Falle müde ins Bett und bin sehr gespannt auf morgen.

Eure Heike auf Reisen

Barcelona zwei

IMG-20160421-WA0001_2Barcelona berauscht und betäubt und malt mir mit Leidenschaft für den ganzen Tag ein Lächeln ins Gesicht. Aber alles der Reihe nach…

Im Hotel angekommen, lernen H. und ich die Kollegen kennen, mit denen wir morgen zusammen arbeiten werden. Kurzes und freundliches Hallo, erste Abstimmungen für den nächsten Tag, dann ab in die Federn.

Meine Nacht ist unruhig. Eben gerade eingeschlafen, klingelt auch schon der Wecker. Ich freue mich sehr auf die Begegnungen, auf den Tag und natürlich auf diese unglaubliche Stadt.

Wir fahren im Taxi zur Arbeitsstätte. Jetzt erst- bei Tageslicht – sehe ich die Pracht dieser Metropole. Diese Häuser! Diese Bauten! Diese Parkanlagen! Unglaublich. Und an jeder Ecke winken uns die Palmen still und einladend zu. Das ist eine Begrüßung!

Der indische Taxifahrer – mit Turban auf dem Kopf – fährt uns zu unserer Arbeitsstätte. Wir bleiben gespannt. Am Rückspiegel seines Wagens baumeln zwei seltsam anmutende Fläschchen, die mit Flüssigkeit gefüllt sind. Der obere Teil der Flasche ist aus Holz, der untere aus Glas. Das ist bestimmt so ein Voodoo-Schnickschnack-Zauber aus seiner Heimat, denke ich so vor mich hin und mache meine Kollegen darauf aufmerksam. Wir überlegen, ob es sich um ein mysthisches Artefakt handelt, das böse Geister abhält. Ich frage nach.

Der Taxifahrer erklärt uns, dass es sich um Lufterfrischer handelt, die man im örtlichen mercado, also im Supermarkt kaufen kann. Wir lachen alle herzlich und haben sofort eine Idee, was wir unserern Lieben daheim mitbringen können.

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Das Ziel der Fahrt ist das Sant Pau Recinte Modernista. Im 11. Jahrhundert war es ein Pilgerhospiz, das ab 1401 durch Zusammenlegung der kleinen Einzelhäuser zu einem großen Krankenhaus wurde. 1905 bekam das Gebäude ein Rundumerneuerung, wurde modernisiert und  kann nun auch als Eventlocation gebucht werden. Unbedingt angucken! Es ist seit 1997 UNESCO-Weltkulturerbe.

Als wir aus dem Taxi steigen, verschlägt es mir die Sprache. Das Gebäude vor meinen Augen scheint mit erhobenem Zeigefinger sagen zu wollen: Bitte sprechen Sie jetzt nicht! Und ich halte die Luft für einen Moment an und bin in der Tat sprachlos.

Wir verbringen den ganzen Tag in diesem wunderbaren Gebäude, jeder von uns acht bekommt einen eigenen Raum zugewiesen. Wir sehen uns erst wieder zum Mittagessen. Das findet im Paradies statt und ich stupse J. neben mir an und sage: „Wäre das nicht schön, wenn wir uns alle in ein paar Jahren noch kennen und dann sagen können: Weißt du noch damals…das Mittagessen in Barcelona?“

Abends spuckt uns der UNESCO-Bau nach und nach hinaus auf die Straße. Wir versammeln uns, sprechen über unsere Arbeit, vergleichen Bilder (leider darf ich nichts davon zeigen), klopfen uns verbal gegenseitig auf die Schulter und verabreden uns für den restlichen Abend. Auf dem Weg zurück ins Hotel sagt S. „Wieder ein Tag von der Straße weg“ – und so froh ich auch bin, dass der Job geschafft ist, stimmt es mich doch auch traurig, dass wir schon wieder auf einem Abschnitt unserer Rückreise sind.

Nach einer kurzen Pause im Hotel wandern wir alle I. hinterher, die uns an den Strand lotst wo wir die Nasen in den Wind halten und der Brandung beim Branden zusehen. Was für ein Tag. Was für ein Leben. Die Tapasbar wird nach dem hübschen Geschirr beurteilt und sofort genommen. Wir haben alle so einen Hunger. Neben dem Essensgeruch steigt mir Rosenduft in die Nase. Eine schöne Erinnerung ploppt auf. Ein herzliches Lächeln mir gegenüber fängt mich auf.

Barcelona flirtet nicht mit dir. Sie setzt sich dir direkt auf den Schoß und umarmt dich ganz fest. Wenn du es zulässt, dann küsst sie dich. Ich küsse zurück und werde wieder kommen.

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Eure Heike