Wahre Freude

Heute kam wieder mal ein Päckchen. Letztes Jahr etwa um diese Zeit auch. Damals hatte ich keinen Plan, was drin sein könnte. Heute wusste ich es genau: Die Rezensionsexemplare meines neuen Werkes als Co-Autorin. Passend zum Juliwetter kann ich es heute auch ohne Hemmungen vorstellen. "Unser Adventskalender für den Morgenkreis" sind 24 Rätselreime für Kinder

konzeptionslos

So liege ich also unter dem blauen Blau und denke mich schon ein bisschen zurück nach München. Die Arbeit schafft es doch via Handy bis ins Urlaubsparadies und in meinen Kopf. Warum nur gelingt die Entschleunigung im Urlaub mit solcher Bravour? Und warum ist der ganz normale Wahnsinn zu Hause immer nur einen Augenblick entfernt?

Blaubeeren

Während die anderen durch die Heide stapfen und Blaubeeren und Preiselbeeren sammeln, sitze ich auf dem morschen Bänkchen und schau ins Nirgendwo. Der sandige Weg schlängelt sich vom Boots-Anlegeplatz hinauf durch den Wald bis zum Himmelberg. Einst der höchste  Berg Dänemarks. Bis ein Schlauberger-Landvermesser kam und einen anderen Berg für höher befunden hat. Doch der

Die längsten Reisen

Der verregnete Münchner Juli hat mir nicht viel ausgemacht. Aber für einen Sommerurlaub an dänischen Küsten mit Kaminfeuer und Sauna bin ich nicht bereit. Noch nicht. Die Ankunft am Haus lässt uns staunen und jauchzen (jauchzt man heute eigentlich noch?). Vom Frühstückstisch blickt man direkt auf den Fjord. Die Terrasse vor dem Haus lockt verheißungsvoll

Hannover zwei

Diese Stadt kann ich nicht einordnen. Sie ziert sich etwas, ist verschwiegen und diskret. Und wenn man gerade denkt, dass sie einem die kalte Schulter zeigt, zückt sie ein Ass aus dem Ärmel und stellt dir ein wunderschönes Gebäude in den Weg. Oder einen Park oder einen See oder so... Im Supermarkt quatscht mich eine

Wenn alles schläft II

Wenn alles schläft und der laute Tag sich neben mich legt wie ein gähnender Hund, Wenn alles schläft und sich der Wein in den Adern breit macht, Wenn alles schläft und die Stille ein bisschen in den Ohren dröhnt, Wenn alles schläft, kann ich ihn am besten hören: Meinen Herzschlag.

Bremsen

Wer hat an der Uhr gedreht? Oder sollte ich eher sagen: Wer reißt die Kalenderblätter so schnell ab? Eben noch in der Planung für die neue Ausstellung, frage ich mich, wo die Zeit geblieben ist. Kann mal bitte jemand auf die Bremse treten? Ich glaube, ich kontaktiere mal meinen Experten im Zeitanhalten. 🙂 Anbei ein

Jetzt schreibt sie auch noch

...nein, nicht jetzt. Hat sie immer schon getan. Im Sommer erscheint mein erstes Werk als Co-Autorin beim Don Bosco Verlag und wie Ihr Euch denken könnt, freue ich mich unglaublich. Meiner Malerei und Illustration ging immer schon das geschriebene Wort voraus. Wer mich gut kennt, weiß das. Lyrik und Prosa, Kurzgeschichten und Reimerein. Jetzt hat

Barcelona zwei

Barcelona berauscht und betäubt und malt mir mit Leidenschaft für den ganzen Tag ein Lächeln ins Gesicht. Aber alles der Reihe nach... Im Hotel angekommen, lernen H. und ich die Kollegen kennen, mit denen wir morgen zusammen arbeiten werden. Kurzes und freundliches Hallo, erste Abstimmungen für den nächsten Tag, dann ab in die Federn. Meine

Gleichgewicht

Zur Zeit ist echt viel los. Und dann freu ich mich über den Erfolg und bin gleichzeitig skeptisch. Wie schafft man das ideale Gleichgewicht zwischen Arbeit, Erfolg und dem schnöden Geldverdienen auf der einen Seite und dem Atmen, Leben und Genießen auf der anderen Seite? Ich muss nicht jeden Job annehmen. Ich kann auch mal